Datum: 09.01.2011 Zeit: 20:09 Uhr
Am Sonntagabend, 09.10.2011, kurz vor 20.00 Uhr, rief ein anonymer Mann über Notruf bei der Einsatzzentrale des Polizeipräsidiums Niederbayern an und behauptete, dass in einer halben Stunde mehrere Bomben am Hauptbahnhof hoch gehen werden.
Der Löschzug Siedlung (LZ 7) und die Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung (UG-ÖEL) wurden von der ILS Landshut um 20.09 Uhr alarmiert. Die Feuerwehrkräfte bezogen in sicherem Abstand den Bereitstellungsraum. Die großräumigen Absperrmaßnahmen führten Polizeibeamte durch; ein Fahrzeug der Feuerwehr leitete an einer Kreuzung nahe des Bahnhofs den Verkehr um. Der Feuerwehreinsatz endete gegen 21.40 Uhr.
Die Einsatzzentrale veranlasste sofort eine Sperrung des Zugverkehrs, während die Polizeiinspektion Landshut mit der örtlichen Bundespolizei den Hauptbahnhof großräumig absperrte und anschließend von sämtlichen Personen räumte. Es mussten etwa 120 Menschen evakuiert werden. Der Bahnhof und das gesamte Gelände wurde anschließend von den Einsatzkräften und einem Sprengstoffsuchhund der Bundespolizei abgesucht. Als nach der gründlichen Absuche keine verdächtigen Gegenstände oder Vorrichtungen gefunden wurden, gab der Notfallmanager der Deutschen Bahn, der ebenfalls vor Ort war, den Hauptbahnhof und den Zugverkehr um 21.25 Uhr wieder frei. |